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GAEB-Online 2025

Das Programm überträgt alle Daten aus dem Blatt Urkalkulation automatisch in das Blatt EFB-221.

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Vorgehensweise

1. Ergänzen Sie Ihre Angaben in den gelben Feldern.

2. Drucken Sie das EFB 221 danach über Excel aus. Die Seite ist so formatiert, dass das Formblatt EFB-221 auf eine Seite passt.

Rundungsfehler (Summe EFB 221 stimmt nicht?)

Treten bei Ihnen Rundungsdifferenzen auf? Dann nehmen Sie diesen oder einen ähnlichen Satz für den Auftraggeber in das Feld Erläuterungen des Bieters im EFB 221 auf.

„Abweichungen der Angebotssumme zwischen EFB 221 und der Angebotssumme aus dem GAEB-LV (DA84) entstehen immer durch Rundungsdifferenzen aufgrund der unterschiedlichen Berechnung der Einzelkosten.“

Ursache

Die Rundungsfehler entstehen in der Regel im Punkt 3.1 (Eigene Lohnkosten) des EFB 221. Dort multipliziert das Formblatt den Verrechnungslohn einfach mit den ermittelten Gesamtstunden. Das ergibt je nach Lohn und Stundenzahl eine andere Summe als der Lohnanteil im Einheitspreis (EP). Denn diesen Lohnanteil berechnet und rundet das Programm für jede Position einzeln. Erst danach geht er in den EP der Position ein.

Bezogen auf den Einheitspreis liegt diese Differenz meist im Cent-Bereich der dritten Nachkommastelle. Bei Leistungsverzeichnissen mit vielen Positionen und großen Mengen kann daraus ein merklicher Unterschied der Summen werden.

Beispiel: Rundung auf 2 Nachkommastellen

Der Verrechnungslohn ist 47,54 EUR. Die Position A hat die Menge 100. In der Kalkulation tragen Sie einen Zeitbedarf pro Einheit von 0,27 Stunden ein. Auf 2 Nachkommastellen gerundet ergibt das einen EP-Lohnanteil von 12,84 EUR. Für die Position ergibt das einen Gesamtbetrag (GB) im Lohnanteil von 1.284,00 EUR.

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Im EFB 221 entsteht die Summe im Punkt 3.1 (Eigene Lohnkosten) anders. Dort multipliziert das Formblatt die Gesamtstunden, also 27 Stunden, mit dem Verrechnungslohn von 47,54 EUR. Das sind dann 1.283,58 EUR.

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Beispiel: Rundung auf 3 Nachkommastellen

Sie könnten nun den EP für Lohn auf 3 Nachkommastellen runden. Das Ergebnis wird dadurch genauer. Rundungsdifferenzen bleiben aber, denn den Gesamtbetrag rundet das Programm immer wieder kaufmännisch auf 2 Nachkommastellen.

Wie zuvor: Der Verrechnungslohn ist 47,54 EUR. Die Position A hat die Menge 100. In der Kalkulation tragen Sie einen Zeitbedarf pro Einheit von 0,27 Stunden ein. Auf 3 Nachkommastellen gerundet ergibt das einen EP-Lohnanteil von 12,836 EUR. Für die Position ergibt das einen Gesamtbetrag (GB) im Lohnanteil von 1.283,60 EUR.

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Im EFB 221 bleibt die Summe gleich. Im Punkt 3.1 (Eigene Lohnkosten) multipliziert das Formblatt weiterhin die Gesamtstunden, also 27 Stunden, mit dem Verrechnungslohn von 47,54 EUR. Das sind dort immer noch 1.283,58 EUR.

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